„Ein Survival im Garten?“, das war die Frage, die sich einige von uns stellten, als wir erfuhren, dass unser „Survival“ im Garten einer unserer Pfadfinderinnen stattfinden sollte. Doch all unsere Bedenken waren nach unserer Ankunft im nu verschwunden, denn viel eher glich das Grundstück einem kleinen Urwald neben dem Mühlbach in Viehofen.
Nach unserer Ankunft mussten wir, um unser Lager aufschlagen zu können, zuerst einmal die etwa hüfthohen Brennnesseln beseitigen. Somit war der Weg frei und wir begannen unser Essen, sowie eine Lagerfeuerstelle herzurichten. Jeder baute sich selbst einen sogenannten Zwiesel zum Kochen und die Survivalstimmung war perfekt. Nachdem es allmählich finster wurde und auch unsere Schlafplätze vorbereitet waren, wurden unseren jüngsten Ca/Ex feierlich ihre Halstücher verliehen. Zum Abschluss des Tages saßen wir noch eine Weile gemütlich am Lagerfeuer und sangen gemeinsam Lieder. Als wir endlich in unseren Schlafsäcken lagen, dauerte es zwar noch eine Zeit lang, bis auch die letzten Tratscherein verstummt waren, doch schlussendlich schafften es fast alle die Nacht ohne nächtliche Lachanfälle durchzuschlafen.
Am nächsten Tag gab es zum Frühstück Steckerlbrot, wobei sich manche an gewagteren Versionen beispielsweise mit Nutella- Fülle versuchten. Danach wurde unser „Lagerplatz“ wieder aufgeräumt und wer dann noch wollte konnte auf einem quer über dem Mühlbach liegenden Baumstamm das „reißende Gewässer“ überqueren. Schließlich marschierten wir wieder zurück zum Pfarrhof, wo wir entlassen wurden.
Alles in allem war dieses Survival wieder einmal ein tolles Erlebnis, das wir jederzeit gerne wiederholen würden.
Alma & Babsi