Am Samstag, dem 19. Juni, fuhren wir vom Pfarrhof in St. Pölten nach Kritzendorf, wo uns ein fertig aufgebautes Zelt im Garten unserer Pfadfinderleiter erwartete. Schnell war das zweite Zelt auch aufgebaut. Danach versuchten wir Halstuchknoten zu knoten obwohl dies nicht einfach war. Doch mit Hilfe von Teri (Niko und Markus) schafften es alle. Als dieses Werk vollbracht war, aßen wir zu Mittag, Brot, Gemüse, Wurst und Kuchen. Nachdem wir alle Informationen über die Wanderung erhalten hatten und alle Aufträge verteilt worden waren, wir unseren Proviant (10 Äpfel, 20 Flaschen Wasser, 3 Packungen Butterkekse, 10 Flaschen Apfelsaft) erhalten hatten, wanderten wir los. Bereits nach circa 100 Metern hatten wir einen alternativen Weg gefunden (verlaufen!). Wir konnten nicht einmal nach dem Weg fragen, da der einzige Mann, der unseren Weg kreuzte, nicht aus dieser Gegend war. Er wollte uns seinen Freund zur Hilfe mitgeben, der kannte sich aber auch nicht aus. Schließlich gelangten wir zum sogenannten „Dschungelweg“, der stark mit Bäumen, Sträuchern, hohe Gräsern und BRENNNESSELN bewachsen war. Dieser bewegte uns jedoch dazu umzukehren da es kaum möglich war weiter zu gehen. Wir folgten noch mehreren falschen Wegen, da wir vier Sackgassen-Schilder übersehen hatten. Eine interessante Beobachtung war auch, dass viele der Häuser auf Stelzen standen (damit das Hochwasser keinen Schaden anrichten konnte). Dann fanden wir endlich einen Weg zur Donau und Lena einen Runenstock (einen Stock mit Einkerbungen). Unter anderem konnten wir dort auch ein Frachtschiff beobachten. Bis zu dieser Stelle benötigten wir bereits circa 90 Minuten. Weiters mussten wir auf einer Straße durch einen Wald, den viele Gelsen bewohnten und sahen 50 Meter hohe Bäume. Wir fanden eine Kreuzung, die auf der Karte nicht eingezeichnet war. Erleichtert fanden wir schließlich den Radweg, der nach Klosterneuburg führte. Nach einem Gruppenfoto erkundeten wir die Stadt und arbeiteten eine umfassende Ortserkundung aus. Im Touristeninformationszentrum konnte man uns nur mäßig weiterhelfen. Wenigstens die Geschichte der Stadt erfuhren wir dort. Wir gingen weiter, am Autohaus und der Post vorbei, zu Mr. Cook, der in der Hundskehle wohnte. Dann gingen wir noch an einem Brunnen vorbei, an der Babyvilla & dem Landesklinikum, dem Rathaus und noch vielen anderen Sehenswürdigkeiten (Geschäften). Einheimische leiteten uns zum Wiesenfest der Pfadfindergruppe Klosterneuburg 1, wo Hansi und Sabine auf uns warteten. Dort stärkten wir uns mit Dollarchips und traten den Heimweg nach Kritzendorf an. Die Gelsenplage wurde bald unerträglich. Leider konnte Laura (wegen ihrer derzeitigen Krankheit) nicht dem Tempo der anderen folgen. Nur Teri und Nici wurden die Gelsen nicht zu viel und sie konnten auf die Zurückgebliebene warten. Zurück in Kritzendorf grillte uns Hansi ein leckeres Abendessen. Allen war sehr kalt. Besonders Lena, deren Hände nur durch die Wärme der Handschuhe und der Kerze warm gehalten wurden. Nach dem Essen sangen wir, unter anderem das Lagerlied des urSPRUNGs, das uns allen sehr gut gefiel. Danach gingen wir Zähneputzen. Als wir im Zelt waren bekamen wir Besuch von Jakob, Markus, Nici und Teri. Hansi scheuchte die Burschen zurück in ihr Zelt. Später schlichen auch Nici und Teri in ihr Zelt, wobei sie den Spion Hansi nicht bemerkten. Niko spielte bis halb 1 oder länger DS, was Markus und Jakob ziemlich ärgerte. Am nächsten Morgen beim Frühstück nannte uns Hansi den Grund: wir waren so laut wie ein (südafrikanisches) Fußballstadion; (das von vielen Vuvuzelas akustisch erfüllt wurde). Nach dem Zähneputzen räumten wir die Zelte weg. Das Gras schaute aus. Dann schrieben wir diesen Bericht und ein Gebet und Fragen über Klosterneuburg. Danach aßen wir Pizzen, die ausgezeichnet schmeckten. Zum Schluss legten wir noch ab und machten das Spezialabzeichen Teamwork. Gegen 3 Uhr fuhren wir nach Hause. Wir waren alle sehr müde beim Heimfahren.
Um ca. 16 Uhr kamen wir im Pfarrheim an. Das Wochenende war für uns alle gelungen und beendet.
Teri, Nici, Bettina, Lisa Marie, Lena, Sigrun, Laura, Markus, Jakob, Nikolaus